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Minimalistisches Design: Velvethammer.net

Neulich beim Surfen bin ich auf eine Webseite gestossen, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat: velvethammer.net ist die Webseite einer Künsteragentur, die Rockgrößen wie z. B. System of a Down, Deftones oder Smashing Pumpkins vermarktet. Also die Topliga im Independent-Bereich. Aber nicht nur die Musiker, die zu sehen sind, gehören zur Spitzenklasse, sondern auch das Design. Wow, da sieht man, dass echt viel Liebe zum Detail drinnen steckt. Dass ich meinen rechten Arm dafür geben würde, dass ich die Seite gemacht hätte, ist natürlich Unsinn. Aber über den kleinen Finger können wir schon reden. Na ja, den Fingernagel vielleicht. Aber egal. ;) Ich schreib mal darüber, was mir die Seite für mich so besonders macht.

Design pur und minimalistisch:
Wer Webseiten unerträglich findet, die weit verschachtelt sind, oben, unten, links und rechts eine Navigation anbieten und Klickwege jenseits der 10 Schritte haben, der wird dieses Design lieben. Es ist schlicht, modern und auf das Wesentliche reduziert. Kein Punkt ist irgendwo versteckt – wer sucht, der findet sofort. velvethammer.net ist eine Homepage, die man einfach gerne ansieht – selbst noch nach einem langen Tag, an dem der Kollege im Bistro das letzte warme Mittagessen abgegriffen hat. Man wird sofort neugierig, ohne durch blinkende Banner, schrille Farben und Pop-up-Fenster abgelenkt zu werden. Die Seite bietet alle Infos auf einen Blick ohne nervenden Schnickschnack.

Ein Layout in Schwarz-Weiß mit tollen Bildern
Viele Webdesigner setzen auf das Marktschreier-Prinzip: Je lauter, extravaganter und schriller, desto mehr Kunden lassen sich begeistern. Velvethammer hat den Mut, genau die entgegengesetzte Richtung einzuschlagen und auf ein puristisches Design zu setzen. Auf Farben wird ganz und gar verzichtet. Dies gesamte Seite kommt mit schwarzen und weißen Pixeln aus. Nur wenn man mit der Maus über einzelne Bilder fährt, zeigen diese die authentische Farbwelt des Motivs dahinter. Das ist auch in einem puristischen Layout erlaubt und eine willkommene Abwechslung.

Alles an seinem Platz – keine Suchfunktion, kein Newsletter, kein Gewinnspiel
Ich habe es schon erwähnt, aber falls es noch nicht alle realisiert haben: Diese Webseite ist der Inbegriff des Purismus. ;) Der Besucher wird an keiner Stelle aufgefordert, sich in einen Newsletter einzutragen, an einem Gewinnspiel teilzunehmen, Cookies zu akzeptieren oder sich Vorteile zu sichern, indem er Follower auf Facebook wird. Wer das möchte, klickt einfach rechts oben auf das dezent platzierte „Follow“. Auch hier weiß man sofort, was einen erwartet. Das ist übrigens auch eine von ausreichend wenigen Navigationsmöglichkeiten auf der Seite. Die zweite befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite. Hinter „Music“ verbergen sich die Hörproben einzelner Künstler. Klickbar sind auch die Logos der Künstler, die dahinter kurz in Wort und / oder Bild vorgestellt werden. Es folgt ein kurzer About-Text, Bilder des unternehmenseigenen Office und eine Kontaktmöglichkeit. Mehr ist es nicht und mehr braucht es nicht. Wer nicht scrollen will, der kann auch das etwas versteckte Menü nutzen, das mittig oben platziert ist. Es ist durch drei waagerechte Striche gekennzeichnet und führt direkt zu der Info, die man gerade sucht.

Ausgelagert: Das Pressekit im separaten Fenster
Wer sich näher über einen der Künstler informieren möchte, der gelangt über den Menüpunkt „Press Kit“ auf eine Downloadseite, auf der nähere Informationen abgerufen werden können. So bekommt jeder nur das angezeigt, was ihn auch interessiert. Das Material zur Band wird komprimiert über einen ZIP-Ordner zur Verfügung gestellt.

Gibt es nicht doch irgendwo einen Haken?
Mmhhhh….ein geschmackvolles Webdesign, hervorragende Bilder, eine intuitive Navigation. Da fällt es wirklich schwer, aus dieser Seite einen Nachteil herauszupressen. Wenn ich aber auf einer Reling stehen würde, unter mir ein Schwarm hungriger Haie und die einzige Überlebenschance bestünde darin, ein Problem auf der Velvethammer-Seite zu finden – dann würden ich die Ladezeiten nennen. Wer die Seite über eine etwas langsamere Verbindung öffnen möchte, der muss eben ein paar Sekunden länger warten. Aber die gute Nachricht ist ja, das Warten lohnt sich.

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