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Webdesign gratis – wie soll das funktionieren?

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Nachdem ich in den letzten Tagen auf Facebook einige sehr große Diskussionen zu diesem Thema hatte, habe ich an diesem Wochenende beschlossen, dass ich das wirklich machen werde: Webseiten gratis für soziale/ kulturelle/ ökologische Organisationen oder Personen, die ihr Webprojekt ansonsten nicht selbst stemmen könnten. Hier die Details, wie es funktionieren wird:

Bevor es aber richtig zur Sache geht, hier eine Kurzinfo vorab:
Die Kontonummer für das Spendenkonto ist hier

1) Prinzipielles:

Da diese Art zu “wirtschaften”, die ich im Folgenden beschreiben werde, für mich, meine Unterstützer und die, die eine Webseite erhalten, ja vollkommen neu ist, werde ich erst mal eine Probephase machen und dann alles überprüfen. Im Jahr 2019, wenn ich mehr Erfahrungen habe, wird es also mit hoher Wahrscheinlichkeit Änderungen an der Vorgangsweise geben. Vor allem werde ich prüfen, ob ein gemeinnütziger Verein die Idee nicht besser abwicklen könnte. Falls jemand zu dieser Thematik Erfahrungen hat und auch beim Thema Verein + Steuer mehr weiss als ich, mich also beraten könnte, freue ich mich sehr!

Das Grundprinzip der ganzen Sache wird es sein, dass ich Webseiten gratis mache, wenn die Betreiber der neuen Webseiten (Ich werde sie die Beschenkten nennne, weil sie eine Webseite geschenkt erhalten. ) wirklich nachweisen können, dass ihre Idee extrem gut ist und sie selbst aber keine Webseite bezahlen können. Auch nicht über Fundraising etc. Denn alles andere würde ja nur den Markt für andere Webdesigner zerstören und wäre unkollegial.

2) Eine Webseite gratis erhalten – wie geht das?

  1. Sobald ich Kapazitäten für ein neues Projekt habe, mache ich eine Ausschreibung hier in meinem Blog.Wer teilnehmen möchte, sollte bitte einfach einen Kommentar hinterlassen und sein Projekt kurz beschreiben. Ich sehe mir das dann an und filtere aus allen eingereichten Projekten diejenigen heraus, die mir interessant und realisierbar erscheinen. Vorher werde ich mit den Kandidaten telefonieren und das Projekt mit ihnen besprechen. Wichtig ist mir z. B: dass ich mit den Gratisseiten nicht den Markt für Webdesignkollegen zerstören möchte. Die Kandidaten müssen also nachvollziehbar erklären können, warum sie kein Geld ausgeben können. Ausserdem kann ich keine Riesenprojekte stemmen. Dies sind z. B. zwei Filterkriterien. Wenn das eingereichte Projekt aber den grundlegenden Kriterien entspricht, kommt es einen Schritt weiter.
  2. Danach wird es eine Art “Wettbewerb” geben, in der die eingereichten Projekte ihre Fans in den Sozialen Netzwerken mobilisieren. Das Projekt, das z. B. am häufigsten geteilt oder geliked wird oder ein anderes Kriterium erfüllt, kriegt den Zuschlag.

    Dieser Teil hat folgenden Hintergrund: Ich erfahre zum Einen, was die Leute wirklich wollen. Denn es kann ja gut sein, das ich ein Projekt für superdolle halte und es realisieren möchte und ausser mir interessiert das niemanden. Das finden wir heraus, indem wir es in den Sozialen Netzwerken testen. Ausserdem zeigen die, die eventuell eine Seite erhalten werden, durch die Teilnahme an der Challenge ihre Ernsthaftigkeit. Ich habe nämlich schon erlebt, dass “geschenkte Sachen” als wertlos empfunden wurden, eben weil man nichts bezahlen muss. Wer aber an dem Wettbewerb teilnimmt, beweist, dass er es ernst meint.

  3. Steht das Projekt fest, das realisiert werden soll, dann mache ich es. Der Teil ist dann recht einfach. ;)

Wie bereits erwähnt: Das ist der erste Schritt in einem längeren Prozess. Im Laufe der nächsten Monate, werden sich die Kriterien für Gratisseiten sicher noch ändern. Wer Vorschläge hat, wie man so eine Sache besser machen könnte, kann das auch gerne in den Kommentaren am Ende des Artikel erklären. Ich bin sehr an neuen Ideen interessiert!

Die Aktivitäten für Gratiswebseiten unterstützen:

Die Idee Webseiten gratis zu machen, kann gerne auch unterstützt werden. Auch hier werden sich die Prinzipien sicher noch im Laufe der Zeit ändern, aber hier mal das Wesentlichste vom heutigen Standpunkt aus:

  1. Zunächst mal muss für die Unterstützer alles einfach ablaufen. Wer Geld gibt, sollte nicht auch noch Verwaltungsstress haben. “Verträge” oder Verpflichtungen wird es also sicher keine geben. Wer spenden will, soll es tun. Wer nicht mehr will (egal warum), beendet das Spenden einfach und kommentarlos. Punkt.
  2. Dass die ganze Sache rund läuft, wird man daran sehen, dass ich regelmäßig hier in meinem Blog und auf meiner Facebookseite über meine Aktivitäten berichte. Zum Jahresende (ev, auch quartalsweise, das muss man seihen.) wird es einen Bericht geben:
    – Erhaltene Spenden
    – Realisiert Projekte
    – Investierte Arbeitszeit

    Dann kann jeder sehen, was hier passiert und leicht entscheiden, ob er mitmachen möchte.

  3. Oben habe ich erwähnt, alles sollte “einfach” ablaufen, der Orgakram sollte möglichst gering ausfallen. Einfach bedeutet z. B. auch, dass die Unterstützer nicht jeden Monat zur Bank laufen müssen und eine Spende über einen Minibetrag schicken sollen. Am einfachsten ist daher ein Dauerauftrag über das Bankkonto. Ganz klassisch. Paypal fällt leider aus, denn bei Kleinstbeträgen verlangt Paypal eine horrende Vermittlungsgebühr. Um trotzdem eine moderne Alternative anzubieten, werde ich mir in Zukunft einige Webprojekte ansehen. Z. B. Patreon.
  4. Eine Kontonummer veröffentliche ich in Kürze.
    Inzwischen habe ich das Konto bereits eröffnet, jeder Dauerauftrag hilft, Mikrobeträge wie z. B. 1 Euro sind willkommen.
    Bank: GLS
    Konto: 4024840603
    Blz: 43060967
    IBAN: DE18 4306 0967 4024 8406 03
    BIC: GENODEM1GLS
  5. Wer das Projekt mit einer Spende unterstützen möchte, sollte die Mailingliste für Spender abonnieren. Mails werden nur verschickt, wenn es wirklich wichtige Informationen gibt. Z. B. eine neue Kontonummer oder die Umstellung der Spenden auf einen gemeinnützigen Verein. Versprochen!

  6. Der Spendenbetrag kann beliebig hoch sein, jeder Euro zählt. Wichtig ist, dass er regelmäßig kommt, denn dann kann ich mehr oder weniger fix mit Geld rechnen und auch planen. Daher die Idee mit dem Dauerauftrag.

    Trotzdem: Jede Spende wird freiwillig und ohne “Vertrag” erfolgen, ein Ausstieg für die Spender ist jederzeit und kommentarlos möglich.

Und, war das jetzt alles?

Im Prinzip ja. Ich fasse es kurz zusammen: Der Verwaltungsaufwand soll gegen Null gehen, daher ein Dauerauftrag über einen Kleinstbetrag. Wer die Art der unterstützen Projekte nicht mehr gut findet, kann mir das natürlich gerne sagen. Und im schlimmsten Fall den Dauerauftrag stornieren. Wer die unterstützen Projekte aber toll findet, kann die Idee einfach weiter verbreiten. (<---- Links auf dieser Seite befinden sich übrigens zahlreiche Buttons für diverse Social Media - nur so als Wink mit dem Zaunpfahl...)

Fragen, Vorschläge, Feedback? Gerne in den Kommentaren!

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