CO2 Reduktion / Icon / Ökologischer FussabdruckWir reduzieren CO2
Rechtsfraagen IconAbmahnung? Nicht mit uns!
Newsletter IconAnmeldung zum Newsletter
Nach oben scrollen

Webdesign mit Katze – die erste Geschichte

Wer – so wie ich – mit vielen Katzen lebt, hat natürlich jede Menge erfreuliche Dinge zu erzählen. Chaos an der Backe. Im konkreten Fall, über den ich jetzt berichten möchte, geht es um Fräulein Josephine. aber ich fürchte, ich muss doch weiter ausholen. Eine Katzengeschichte mit viel Vorgeschichte.

Beginnen wir also bei den wichtigen Dingen im Leben einer Katze. Nein, es geht nicht um Mäuse. Oder doch? Na ja, fast. Es geht ums Fressen. Fressen ist ja der Katze oberste Priorität, wie jeder Katzenbesitzer weiß. Hungertot oder Weltuntergang drohen ständig und daher hilft nur der alte Pfadfinderspuch „Allzeit bereit“. Wer aber – so wie ich – viele Katzen hat (zur Erinnerung: Ich habe eine Art Hilfsprojekt für Straßenkatzen im Haus und gebe ca. 10 ehemaligen Straßenkatzen eine Unterkunft.), der hat auch viele Probleme. Aktuell gibt es drei verschiedene Menüpläne für die Damen und Herren.

1) Futter für kastrierte/ sterilisierte Hauskatzen (also für fast alle)
2) Futter für Katzen mit Nierenproblemen (zum Glück nur eine Katze)
3) Futter für Jungkatzen (aktuell auch eine)

Das Futter ist sehr begehrt, wie erwähnt drohen ja täglich Hungersnot und/ oder Weltuntergang. Daher kann man es nicht „irgendwo“ lagern, sondern, es lagert in meinem Büro. Das ist nämlich der einzige wirklich 100% katzenfreie Raum im Haus.

Das weiß natürlich das besagte Fräulein Josephine – eine unserer 10 Kätzinnen – sehr genau. Daher hat sie sich einen Platz ausgesucht an dem sie mehr oder weniger immer anzutreffen ist: Neben der Eingangstür zum Büro. Dort hängt nämlich ein Vorhang, und hinter dem Vorhang verbringt Josephine ca. 99% ihrer Zeit. Warum Das ist einfach erklärt: Dort ist das ideale Versteck um im „Nullkommanichts“ in das Büro zu schleichen, wenn ich die Türe öffne und zur Arbeit gehen will.

So ca. jedes zweite Mal kommt also auch Josephine mit mir, wenn ich ins Büro gehe. Natürlich entdecke ich sie immer, ich bin ja weder blöd noch blind. In den gesamten drei Monaten in denen Jodephine ihren genialen Trick jetzt bereits praktiziert, hat sie nie irgendeinen Krümmel Futter erwischt. Außer ein Mal. Und jetzt – nach dieser ewig langen Vorgeschichte – kommen wir endlich zu Kern des Ganzen.

Neulich hatte ich nämlich was im Büro vergessen, bin schnell reingestürmt, hab es mir geholt und bin sofort wieder raus. Das war ihre große Chance! Denn DIESMAL hatte ich sie nicht gesehen. Blöd war nur, dass ich dann zwei ganze Tage lang nicht nach Hause gekommen bin und sie dann alleine im Büro war. Und wären die anderen 9 ihr Fresserchen von unserem lieben Nachbar erhielten, war es für Josephine ganz anders: Sie erhielt nämlich kein Fresserchen vom Nachbar, sondern war sozusagen direkt an der Quelle. Im kätzischen Himmel, wenn man es so ausdrücken will.

Also schnell ein Loch in jede der drei Futterboxen geritzt und das köstliche Futter kullert ihr bereits entgegen. 3 Geschmacksrichtungen! Ja Leute, das Leben ist schön! Sehr schön sogar! Der endgültige Beweis dafür, dass Gott (der Katzengott zumindest) existiert und es irdische Gerechtigkeit ja doch gibt! Supertoll!!!

Na ja. Zumindest die ersten Stunden. Dann wars wohl nicht mehr so superdolle, denn das Büro hat – verständlicher Weise – leider kein Katzenklo. Frechheit! Kein Katzenklo im Büro. Was ist das für ein Saftladen?

Es kam wie es kommen musste: Die Steurerklärung ist ja ganz OK für die flüssigen Absonderungen. Das Papier saugt ja gut. Weil ich aber wirklich lange nicht zurückkam (2 Tage!), wurden irgendwann auch mal die festen Absonderungen ein Thema. Und da eine Katze von Welt nicht einfach so irgendwo hin scheißt, hat sie die festen Absonderungen an einen geheimen Ort geparkt. Offen gestanden so geheim, dass ich ihn nicht gefunden habe. Gerochen habe ich ihn schon, aber gefunden eben nicht, Drei Tage habe ich gebraucht um den supergeheimen Ort, den sich Fräulein Josephine ausgesucht hat, zu entdecken. Drei Tage arbeiten im Homeoffice mit – sagen wir mal – olfaktorischen Herausforderungen (aka Gestank).

Aber wie man weiß, hat jeder Nachteil auch einen Vorteil. Und das Büro ist jetzt so gründlich geputzt, wie es seit drei Jahren nicht mehr geputzt war. Alles musste raus. Jedes Buch, jede Kiste, jedes Paket wurde in den Vorraum befördert und erst nach gründlicher Inspektion und eingehender Tiefenreinigung wieder rein gelassen. Ein tolles Gefühl, so ein sauberes Büro. Dank an das Fräulein!

Weiterlesen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.