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WordPress: Pagespeed optimieren und Ladezeit verringern

Pagespeed optimieren, Ladezeit verringern

Um den Themenkomplex “Pagespeed optimieren und Ladezeit verringern” ranken sich viele Mythen. Spätestens seitdem Google die Ladezeit zu einem Rankingkriterium gemacht hat, ist das Interesse an einer kurzen Ladezeit drastisch gestiegen und wie so oft bei allen Dingen, die im Dunstkreis von SEO angesiedelt sind, gibt es auch bei der Optimierung der Pagespeed bzw. Verringerung der Ladezeit eine Reihe von Halbwahrheiten die meist inbrünstig vorgetragen werden. Im folgenden Artikel versuche ich einige der wesentlichen Fragen rund um das Thema Pagespeed zu erklären.

Hier die Inhalte des Artikels in der Übersicht:
Prinzipielles zur Ladezeit >>>
Pagespeed optimieren/ Ladezeit verringern mit Anleitung >>>
Mythos Google-Insights-Score >>>
Kostenlose Überprufung der Ladezeit >>>

Prinzipielles zum Thema Pagespeed optimieren und Ladezeit verringern:

Ganz salopp gesagt ist eine geringe Ladezeit eigentlich vor allem Selbstzweck. Niemand hat Interesse daran, dass eine Webseite ewig braucht, bis sie im Browser sichtbar wird und insoferne ist eine geringe Ladezeit vor allem ein Mal insofern interessant, als dass potentielle Besucher nicht vergrault werden. Insbesondere ist es dabei wichtig auch an die Menschen zu denken, die NICHT mit einem der superschnellen Breitbandzugänge gesegnet sind, die in den Großstädten heute bereits Standard sind. Weitaus mehr Menschen als man annimmt, kommen aus ländlichen Gebieten mit schlechter Netzanbindung und über das Smartphone. Für diese Gruppe muss man eingentlich die Seiten bauen, wenn man sie nicht verlieren will.

Im nächsten Schritt hat dann eine kurze Ladezeit folgende weitere Vorteile:

  1. Besseres Ranking bei Google & Co.
  2. Geringerer Energieverbrauch bei jedem Seitenaufruf
  3. Und mit dem Punkt 2 in direktem Zusammenhang: Geringerer CO2-Ausstoss pro Seitenaufruf.
  4. Und wie bereits erwähnt: Natürlich darf nicht vergessen werden, dass kurze Ladezeiten Menschen mit langsamen Verbindungen sehr entgegenkommen!

Pagespeed und Ranking in den Suchmaschinen:
Suchmaschinen haben ein sehr großes Interesse daran, dass die Nutzer ihrer Dienste zufrieden sind. Das ist wohl selbsterklärend. Daher mögen sie es nicht, wenn Seiten, die sie durch eine gute Listung in den Ergebnissen empfehlen, langsam laden. Ergo strafen sie Seiten ab, die langsam laden. Im Umkehrschluss kann man aber auch annehmen, dass besonders kurze Ladezeiten keinen besonderen Rankingvorteil bieten. Wer aus SEO-Gründen also die Pagespeed optimieren möchte, kann das natürlich tun. Aber mit einem gesunden Augenmaß. Ein Score von 100/ 100 bei Google-Insights ist eigentlich nicht notwendig. Aber Google-Insights ist ohnehin ein eigenes Thema, auf das komme ich später noch zu sprechen.

Pagespeed und zufriedene Seitenbesucher:
Hier ist jeder selbst aufgerufen zu entscheiden, wie schnell die eigene Seite eigentlich laden sollte. Klar ist, dass Besucher abspringen, wenn eine Seite zu lange benötigt um im Browser sichtbar zu sein. Da gibt es auch Untersuchungen dazu wie lange “zu lange” denn eigentlich ist. Allerdings sollten sich alle Seitenbetreiber darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Besucher automatisch eine superschnelle Verbindung hat. Viele kommen über Smartphones aus ländlichen Gebieten und dort ist die Qualität des Netzes doch oft recht schwach, das wurde ja bereits erwähnt. Bei Chrome kann man in den Entwicklertools die Geschwindigkeit künstlich drosseln, eventuell genügt es aber auch am nächsten Sonntagsausflug am Land mal die eigene Seite am Smartphoner aufzurufen. Wem das Herz dann in die Hose rutscht und die Schamesröte ins Gesicht steigt, der wird eventuell doch versuchen die Ladezeit zu verringern.

Energieverbrauch
Und natürlich ist eines sicher: Je größer eine Seite dimensioniert ist, je größer die Bilder sind, je größer die benutzten Dateien, Plugins etc. dimensioniert sind, desto länger benötigt die Seite zum Laden und desto mehr Energie wird benötigt, wernn man die Seite aufruft. Da das Internet die größte Maschine ist, die die Menschheit je gebaut hat und zugleich auch die Maschine mit dem größten Energieverbrauch der Erde (ca. 2-4% des weltweiten Energiekonsums gehen derzeit auf das Konto des Webs.) kann jeder selbst entscheiden, ob ihm dieser Aspekt wichtig ist.

Anleitung zur Optimierung der Ladezeit:

Die “eine und einzigste Anleitung” zur Optimierung der Ladezeit gibt es nicht. Jede Pagespeed-Optimierung ist immer individuell und vor allem ist jede Optimierung der Ladezeit mehr als mit dem richtigen Plugin einfach die richtigen Schalter zu aktivieren. Bevor man etwas mit einem Plugin unternimmt, sollte man zuerst mal versuchen, die Seite so schlank wie möglich zu machen. Konkret bedeutet das, dass man sich drei Kernthemen ansehen sollte: Plugins, Themes und Bilder/Video/Audios.

1) Plugins: Es ist unbedingt zu klären, welche Plugins wirklich benötigt werden und ob man einzelne Funktionen, die von Plugins übernommen werden, nicht auch einfacher bereitstellen kann. Viele Plugins bieten 1000 Einstellungsmöglichkeiten und machen das Leben eines Webmasters einfach. Der Preis dafür: Richtig geraten: Ladezeit. Ganz grob kann man es in den meisten Fällen so beschreiben: Je mehr ein Plugin kann, desto mehr Code benötigt es, desto mehr Plugins man nutzt, desto mehr Code hat man bei jedem Seitenaufruf zu bewältigen, desto länger ist ist Ladezeit. Insoferne macht es durchaus Sinn zu sehen, ob man nicht auch auf einzelne Plugins verzichten kann.

2) Themes: Das gleiche gilt für Themes: Wenn man eine Seite mit einem riesigen Multipurpose-Theme zusammenklickt und dann noch 30 oder 40 Plugins dazunimmt, dann wird sie langsam sein. Da kann es durchaus Sinn machen, sich vom Fachmann ein Theme coden zu lassen, dass nur das kann, was Sie benötigen. Die Ladezeit wird dadurch deutlich kürzer und Sie werden sich im Backend schneller zurecht finden, wenn es nur noch eine überschaubare Anzahl von Funktionen zu beachten gibt.

3) Und zu guter Letzt die Bilder/ Audios und Videos:
Kurz und knackig auf den Punkt gebracht ist es so: Wer für das Bild in der Größe einer Briefmarke das 5000 Pixel breite Originalfoto aus der Digitalkamera hochlädt, muss sich nicht wundern, wenn seine Seite langsam wird. Gleiches gilt für Videos und Audios. all diese Dateien verlangsamen die Webseite. Wenn man sie richtig dimensioniert, können Sie aber relativ schnell laden.

JETZT (!) die Plugins

Jetzt erst – nachdem die Bilder, die Plugins und das Theme der Werbseite optimiert sind – kann man testen ob mit einem oder mehreren guten Plugins weitere Ladezeit eingespart werden kann. Ja, kann. ;) Natürlich. Wer die geeigneten Plugins wählt, kann CSS, Javascript, und HTML straffen bzw. einzelne Dateien zusammenlegen. Oder die Webseite cachen und dann nur noch die gecachten Dateien abrufen. Oder, oder oder…

Es gibt 1001 Plugins, die einem das Leben hier erleichtern. Oder auch schwerer machen… Denn jedes Plugin hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Und teilweise sind die Plugins nicht miteinander kompatibel… Wir bei gruenkraft.design nutzen daher nur eine Plugin: WP-Rocket, ein wirklich gutes Plugin das man allerdings kaufen muss. Sehen Sie sich an, was man damit erreichen kann: Unsere Seite https://technik.gruenkraft.design lädt in etwas mehr als einer Sekunde!

Mythos Google-Pagespeed-Insights:

Viele Menschen nutzen dieses Google-Tool um damit zu versuchen ihre Seite schneller zu machen bzw. Schwachstellen zu entdecken. Kurz und knackig: Das ist sinnlos. Pagespees-Insights steht zwar in einem gewissen Zusammenhang mit der Ladezeit. Aber prinzipiell ist dieses Tool eher eine Nebelbombe, die Google wirft. Viele Dinge, die Webseiten gut und schnell machen, erzeugen dort Abzugspunkte. Also kurz und schnell: Vergessen. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich gerne im Web schlau machen, hier ein Artikel unter vielen: https://raidboxes.de/google-pagespeed-insights-nytimes/

Pagespeed-Analyse zum Nulltarif?

OK, wir kommen zum Ende des Artikels. Dass der eine oder andere jetzt verwirrt ist, kann ich nachvollziehen. Das Thema “Pagespeed” ist sehr, sehr, sehr komplex. Und es ist mit Sicherheit mehr notwendig als des richtige Plugin zu wählen, um das Thema zu beherrschen. Daher analysieren wir Ihre Seite gerne kostenlos und beraten Sie am Telefon, welche Schritte wirklich hilfreich wären, um eine geringe Ladezeit zu haben. Lesen Sie hier mehr über unsere Leistung. https://technik.gruenkraft.design/pagespeed-optimieren/ Oder kontaktieren Sie uns direkt für ein kostenloses Erstgespräch.

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